Muskatnussbutter

Was ist Muskatnussbutter

Muskatbutter wird aus der Muskatnuss gewonnen. Dazu wird die Schale von der Muskatnuss entfernt und der Kern anschließend ausgepresst. Das dabei entstehende fette Öl ist zähflüssig und wird daher als Muskatnussbutter oder auch als Muskatnussöl bezeichnet. Das Muskatnussöl darf nicht mit dem Muskatöl verwechselt werden.

Zur Gewinnung werden meist kleinere und minderwertige Samen verwendet, da die größeren eher für den Verkauf bestimmt sind.

Geschmack und Aussehen

Der Geschmack der Muskatbutter ähnelt sehr stark dem der Muskatnuss.  Da darin die ätherischen Öle enthalten sind, ist es im Geschmack und Geruch sehr stark.

Das Öl ist halbfest und hat eine rotbraune Färbung.

Verwendung

Die Muskatnussbutter wird in verschiedenen kosmetischen Produkten wie Parfums, Salben, Zahnpasta oder Seifen eingesetzt. Auch bei Medikamenten dient sie zum Teil als Geschmackskorrektiv. Zudem kann es als Ersatz für Kakaobutter dienen, nachdem die ätherischen Öle abgeschieden wurden.

Außerdem wird Muskatnussbutter in der Heilkunde eingesetzt. Beispielsweise werden Salben gegen Hautkrankheiten damit versehen.

Durch Weiterverarbeitung können auch industrielle Schmiermittel daraus hergestellt werden.

Während der Schwangerschaft sollte Muskatnussbutter nicht verwendet werden, da sie in höheren Dosen giftig ist.

Für das Kochen wird meist frisch geriebene Muskatnuss verwendet. Dies geht am einfachsten mit einer Muskatreibe oder Muskatmühle.

Bestandteile der Muskatnussbutter

Muskatnussbutter besteht aus Fette, ätherischen Ölen und Farbstoffen. Ein wichtiges fettes Öl ist das Trimyristin. Die Gewinnung im Laborexperiment ist hier beschrieben. Das Trimyristin macht ca. 75 % des Öls aus.